Unfälle als Nebenwirkung von Medikamenten

November 23, 2008 on 2:26 am | In Service & Infos für Senioren | Keine Kommentare

Achtung Senioren aufgepasst!

Schmerzmittel, Blutdrucksenker, Heuschnupfen-Medikamente und Antidepressiva – was gut gegen die Erkrankung ist, bedeutet oftmals eine erhebliche Einschränkung der Fahrtüchtigkeit. Doch oft wissen oder spüren die Betroffenen nicht, dass sie für sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer eine Gefahr darstellen.

Etwa 20% aller Unfälle geschehen unter dem Einfluss von Arzneimitteln. Dabei ist nicht nur die Einnahme hoch wirksamer Medikamente wie bspw. von Beruhigungs- oder Schlafmitteln kritisch. Frei verkäufliche Arzneien wie Hustensaft oder Allergiemittel können sich ebenfalls negativ auf die Fahrtüchtigkeit auswirken. Auch bei der selbst therapierten Erkältung sollten Senioren den Beipackzettel der eingenommenen Mittel vorher aufmerksam durchlesen. Bei verordneten Medikamenten durch den Arzt sollten Sie am Besten direkt mit diesem die unerwünschten Nebenwirkungen besprechen. Auch die Apotheke kann dabei helfend unterstützen.

Besondere Obacht sollten Senioren zu Beginn einer Einnahme von einem neuen Medikament walten lassen, da der Köprer einige Zeit benötigt, um sich auf die neuen Wirkstoffe einzustellen. Schwerwiegend wird es, wenn Senioren mehrere Medikamente gleichzeitig nehmen, sollten die Wechselwirkungen genau abgeklärt werden. Medikamente können alleine völlig problemslos sein, in Kombination mit anderen Wirkstoffen allerdings die Fahrtüchtigkeit erheblich beeinflussen. Wer Medikamente einnimmt, für den ist Alkohol sowieso tabu. Bereits kleine Mengen an Alkohol können die Wirkungen von Medikamenten unberechenbar verstärken.

Sicherer ist es auf jeden Fall, bei Einnahme von mehreren Medikamenten auf den Beifahrersitz auszuweichen.

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