Oktober 22, 2009 on 1:50 am | In Gesundheit | 1 Kommentar
Selbst die teuersten Medikamente können nur bedingt helfen, wenn Diabetiker nicht die richtige Ernährung und Bewegung in ihren Tagesablauf integrieren. Diese beiden Faktoren sind wichtige Bestandteile der Therapie bei bereits vorhandener Insulinresistenz und sie helfen dabei, das Erkrankungsrisiko zu senken:
1. Schulung:
Fachleute wie Ärzte, Krankenkassen oder Apotheker erläutern Senioren das Krankheitsbild. Sie differenzieren Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. Zudem klären sie über die Über- und Unterzuckerung auf und stellen die Bedeutung des Übergewichtes der an Diabetes erkrankten Senioren in Kombination mit Bewegung und Sport heraus. Informieren Sie sich umfassend über Diabetes. So können Sie leichter einige Dinge berücksichtigen, mit denen es Ihnen besser geht. Nutzen Sie das Internet, Schulungen und Informationsveranstaltungen, die regelmäßig in größeren Städten angeboten werden.
2. Bewegung:
Jeden Tag eine halbe Stunde Bewegung mit einer leicht anstrengenden körperlichen Aktivität. Eine halbe Stunde ist nicht viel. Mit der Bewegung bringen Sie den Stoffwechsel in Schwung und reduzieren somit Ihr Gewicht. Es ist bei Bewegung kein Leistungssport gemeint, sondern leichte Übungen wie z.B. Nordic Wolking, zügiges Gehen, Radfahren oder Schwimmen.
3. Ernährung:
Ebenso wichtig wie Sport und Wissen über die Erkrankung ist die Ernährung. Eine ausgewogene und gesunde Ernähnung ist auch bei Diabetes enorm wichtig. Die Ernährung sollte mindestens 30gramm Ballaststoffe täglich enthalten. Vermeiden Sie Zucker, Süßigkeiten, Fette und verzichten Sie auf Alkohol und Nikotinkonsum.
4. Kontrolluntersuchungen:
Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind extrem wichtig für die Bestimmung des Blutzuckers, die Kontrolle der Medikamente, den Begleiterscheinungen und der Prognose des Diabetes. Wenden Sie sich an Ihren Hausarzt. Er wird die weiterführenden Untersuchungen wie z.B. an Augen, Nieren und Gefäßen einleiten.
5. Selbsthilfegruppen:
Auch Selbsthilfegruppen sind ein Baustein der Diabetes-Therapie. Sie geben Hilfestellung, Tipps, Ratschläge und Unterstützung im Umgang mit der Krankheit, bei der Ernährung oder bei sozialen Fragen.
6. Fußversorgung
Versuchen Sie Verletzungen an Ihren Füßen zu vermeiden und versorgen Sie Ihre Füße gut. Gehen Sie lieber zu einer professionellen Fußpflege, wenn Sie die Fußpflege alleine nicht mehr ganz sicher bewerkstelligen können. Bereits schon die kleinsten Verletzungen können aufgrund der Durchblutungsstörung schlimme Folgen wie z.B. den Verlust der Gliedmaße verursachen.
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Damit auch Senioren Ihre Blutzuckerwerte gut kontrollieren können, gibt es mittlerweile eine Anzahl von Blutzuckermessgeräten, mit denen die Messung einfach zuhause durchzuführen ist.
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