Für Senioren: Atempause für Allergiker

März 25, 2010 on 12:08 am | In Gesundheit | 1 Kommentar

Wenn der Frühling naht und die erste Bäume anfangen zu blühen, heißt es wieder, die Heuschnupfen-Saison hat bekommen. Doch für die Triefnase, das Augenbrennen sowie das Dauerniesen lassen sich erfolgreich behandeln. Aber gerade, wenn die ersten Sonnenstrahlen auf uns treffen, wollen wir nach draußen und uns dort bewegen, da können wir den Heuschnupfen nicht gebrauchen.

Mittlerweile sind in Deutschland Millionen Menschen vom Heuschnupfen betroffen. Heuschnupfen ist eine hartnäckige und quälende Allergie, die auch im späteren Alter von Senioren noch auftreten kann. Nach aktuellen Schätzungen sind hierzulande rund ein Viertel aller Erwachsenen und bis zu 11% Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 15 Jahren von dem allergischen Schnupfen geplagt. Für viele Betroffene beginnt die Leidenszeit bereits jetzt, wo die Hasel und die Erle zu Blühen beginnen.

Die Häufigkeit allergischer Erkrankungen hat sich in den letzten 20 Jahren fast verdoppelt. Der Klimawandel und die steigende Umweltbelastung sind Gründe für die Zunahme von Pollenallergien. Höhere Temperaturen führen zu längeren und frühzeitigeren Blütezeiten der Bäume, Gräser und Pflanzen. Zudem bilden sich durch diese beiden Gründe auch neue oder aggressivere Pollensorten heraus. Als besonders hartnäckig gelten die Pollen des Traubenkrautes, was sich seit einigen Jahren zunehmend in Deutschland ausbreitet. Auch das als Ambrosia bekannte Beifußgewächs tritt mit einer Blütezeit von August bis Oktober vermehrt und stark steigend in Deutschland auf. Beide Pflanzen können heftige Allergien auslösen.

Heuschnupfen kann man frühzeitig behandeln. Patienten sollten den auftretenden Heuschnupfen auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen, sondern konsequent die Beschwerden lindern. Bleibt die Allergie unbehandelt, steigt die Gefahr, dass sie von den oberen in die unteren Atemwege wandert und schlimmstenfalls allergisches Astma auslöst. In Fachkreisen wird dies auch als Etagenwechsel beschrieben.

Klassischerweise gibt es zur Behandlung des Heuschnupfens drei Möglichkeiten:

  1. Die Allergiekarenz, also das Vermeiden der allergieauslösenden Substanzen. Dies lässt sich im Alltag meistens jedoch recht schwer umsetzen.
  2. Die Überlistung des Imunsystems mit Hilfe einer Hyposensibilisierungstherapie
  3. Medikamente wie Nasensprays, Augentropfen, Tabletten oder Bronchialsprays so genannte Antihistaminika

Hier der aktuelle Pollenflugkalender 2010.

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  1. Senioren-Info: Atempause für Allergiker…

    Wenn der Frühling kommt und die Bäume anfangen zu blühen, heißt es wieder: Heuschnupfen-Saison. …

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