Aufgepasst Senioren: Trinken-Mineralwasser ist am Beliebtesten

Juli 15, 2010 on 12:07 am | In Gesundheit | Keine Kommentare

Mit 138 Litern pro Jahr ist es der höchste Pro-Kopf-Verbrauch an Mineralwasser im vergangenen Jahr. Die Bundesbürger haben im Jahr 2008 mehr Mineralwasser getrunken, als je zuvor. Gekauft wird es aber immer häufiger günstiger beim Discounter. Der Absatz von Heil- und Mineralwassern stieg im vergangenen Jahr um jeweils 2,2% an. Damit ist Mineralwasser das beliebteste antialkoholische Getränke der Deutschen. Gerade bei diesen heißen, sommerlichen Temperaturen ist die Aufnahme von genügend Wasser extrem wichtig. Auch Senioren, die häufig zu wenig trinken, sollten sich versuchen daran zu halten, viel zu trinken.

Besonders deutlich ist der Anstieg bei stillen Mineralwasser in der Beliebtheit der Deutschen. Diese Sorte verzeichnet einen Zuwachs von knapp 23% und hat damit einen Marktanteil von 9,5%. Der Absatz von stark kohlesäurehaltigem Mineralwasser hingegen ist um 1,8% zurückgegangen. Es bleibt aber die beliebteste Mineralwasservariante und hat einen Marktanteil von 45%. Dicht gefolgt von dem Mineralwasser mit wenig Kohlensäure, welches auf einen Marktanteil von 43% kommt. Hier stieg der Absatz um 3,5%. Hingegen brachten die Heilwässer mit einem Absatzrückgang von 10,6% deutlich ein.

Gerade für Senioren ist die ausreichende Flüssigkeitsaufnahme sehr wichtig, weil der Körper täglich Wasser über die Nieren, den Darm, die Haut und die Atmung verliert. Machen Sie sich bewusst, dass sie jeden Tag genug trinken.  Als Erinnerung stellen Sie sich ein Glas Wasser in jedes Zimmer. Mindestens sollten pro Tag 1,5 Liter getrunken werden.

Eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme führt zur Austrocknung, der so genannten Dehydrierung, und zu einer verminderten körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit. Die Folgen sind vielfältig. Zunächst treten Symptome wie Schwindel und Schwächegefühle auf. Verstopfungen und Infektionen der Harnwege werden begünstigt. Haut und Schleimhäute trocknen aus. Die Körpertemperatur steigt an und der Puls beschleunigt sich. Selbst Zustände der Desorientiertheit oder Apathie sind möglich. Schon nach kurzer Zeit können schwerwiegende Schäden aus Flüssigkeitsmangel resultieren. Bereits nach zwei bis vier Tagen ist der Körper nicht mehr in der Lage, harnpflichtige Substanzen ausreichend aus zu scheiden. Im schlimmsten Fall können Kreislauf- und Nierenversagen auftreten. Unbehandelt kann Wassermangel zur Bewusstlosigkeit und sogar zum Tod führen.

Noch keine Kommentare »

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack URI

Einen Kommentar hinterlassen

XHTML: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>