So kann mit einer Sterbegeldversicherung die Familie entlastet werden

August 17, 2016 on 10:03 am | In Allgemein, Service & Infos für Senioren | Keine Kommentare

Eine Sterbegeldversicherung dient als sinnvolle Vorsorge

Bei einer Sterbegeldversicherung handelt es sich um eine spezielle Form einer Lebensversicherung. Damit soll im Todesfall ausschließlich zur Entlastung der Hinterbliebenen eine finanzielle Absicherung zur Bezahlung der Beerdigungskosten sichergestellt sein.

Bis zum Beginn des Jahres 2004 bestand ein Anspruch auf ein Sterbegeld bei den gesetzlichen Krankenversicherungen, der im Rahmen der damaligen Gesundheitsreform entfiel. Teilweise werden heute noch Angehörige von Beschäftigten einzelner Betriebe bei Todesfällen unterstützt. Im Bereich beamteter Beschäftigungsverhältnisse wird noch ein Sterbegeld gezahlt. Die Beerdigungskosten übersteigen diese Beträge jedoch regelmäßig. Eine Sterbegeldversicherung ist nicht nur für ältere Menschen angebracht oder Person, bei denen bereits eine Pflege notwendig ist, da aufgrund einer Erkrankung oder eines Unglücksfalls auch jüngere Menschen versterben. Vielfach werden Sterbegeldversicherungen erst sehr spät abgeschlossenen, weil sich damit der unangenehme Gedanke an den Tod verbindet. Teilweise wird dieser Gedanke dauerhaft verdrängt und keine Versicherung abgeschlossen. Es werden alternativ auch Risikolebensversicherungen oder kapitalbildende Lebensversicherungen abgeschlossen. Oftmals wird eine entsprechende Summe mit konventionellen Bemühungen angespart.
sterbegeld

Kriterien und Bedingungen einer Sterbegeldversicherung

Beim Abschluss einer Sterbegeldversicherung muss durch den Versicherungsnehmer festgelegt werden, wer im Todesfall Bezugsberechtigter der Versicherungssumme sein soll. Bestimmt der Versicherungsnehmer keine Person oder sich selbst, erfolgt die Auszahlung der Versicherungssumme an die Erben. Außerdem sind vor dem Vertragsabschluss je nach Versicherungsgesellschaft mit unterschiedlicher Intensität und Nachweisführung Angaben über die Lebensumstände und zu bestehenden Erkrankungen zu machen. Teilweise wird eine solche Überprüfung von einigen Versicherungsunternehmen nicht gefordert. Dabei ist nicht auszuschließen, dass sich diese unterschiedliche Verfahrensweise bei der Bemessung der Beitragshöhe auswirkt. Nach dem Abschluss des Versicherungsvertrages wird eine Police ausgestellt, die dem Versicherungsunternehmen im Leistungsfall wieder übersandt werden muss. Beim Verlust dieses Dokumentes ist eine Ersatzausfertigung zu beantragen. Bei der bis zum Lebensende laufenden Sterbegeldversicherung entfällt bei einem bestimmten Lebensalter in der Regel die Beitragszahlung.

Praktische und formale Hinweise zum Abschluss einer Sterbegeldversicherung

Die durchschnittlichen Kosten einer normalen Beerdigung betragen zwischen 5.000 und 10.000 Euro. Über eine Summe in diesem Bereich sollte die Sterbegeldversicherung abgeschlossenen werden. Da der Todeszeitpunkt nicht vorausgesehen werden kann und die monatliche Beitragsbelastung möglichst niedrig sein soll, ist ein Vertragsabschluss bereits in jüngerem Alter angebracht. Wer die Versicherung erst im höheren Alter abschließt, muss mit einer erheblichen Beitragsbelastung rechnen. In jedem Fall lohn es sich im Vorfeld verschiedene Versicherer zu vergleichen, um die für sich Beste ausfindig machen zu können. Nach Möglichkeit sollten keine Wartezeiten vereinbart werden. Die Konditionen einzelner Anbieter können durchaus differieren. Insofern machen vergleichende Bewertungen immer Sinn. So unterscheidet sich bei den Versicherungsunternehmen auch das vorgegebene maximale Eintrittsalter. Zum Teil werden Sonderleistungen wie eine Bestattungs- oder Testamentsberatung als Bestandteil der Sterbegeldversicherung angeboten. Hilfreich sind dabei oftmals Orientierungshilfen wie Kundenbewertungen im Internet oder veröffentlichte Testergebnisse. Ebenso verfügen Verbraucherschutzzentralen über Informationen. Die Aktualität der Informationen sollte beachtet werden.

 

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